Hier sind die Mitarbeiter des Nahverkehr der Ortsgruppe Bremen vertreten.


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Altes Eisen auf altem Eisen
Bremer Kollegen bereiten Tf Martin Schwaß einen großen Bahnhof

Quelle: MAZ.
Verabschiedung von Martin Schwaß Wie immer, wenn Martin Schwaß in Oldenburg von der Lok auf dem Steuerwagen wechselt, kommt er am Zuglaufanzeiger vorbei. Doch an diesem tag verkündete der Anzeiger in Laufschrift "Martins Fahrt in den Ruhestand“. Auch am geschmückten Steuerwagen prangte in großen Lettern „Martin´s letzte Fahrt“. Ja, jetzt ist es soweit: Wie so oft in fast 37 Jahren bei der Bahn wird Martin die RB 14821 von Oldenburg nach Bremen fahren. Aber heute eben zum letzten Mal.
Am Bahnsteig verabschiedete eine Lautsprecherdurchsage den künftigen Ruheständler. Unterwegs quittierten alle Kollegen der entge- genkommenden Züge diese besondere Fahrt mit einem kräftigen Pfeifkonzert. In Hude erblickte Martin statt einer K-Scheibe ein großes "Tschü?“-Schild, das eifrig vom Stellwek geschwenkt wurde.
Pünktlich erreichte Martin den Endbahnhof. Der Zugbegleiter Jens Freseck dankte Martin über Lautsprecher – im Namen der DBRegio – für die geleistete Arbeit, was spotanen Applaus bei den Reisenden hervorrief.
Mit einem Blitzgewitter empfingen ehemalige und aktive Mitarbeiter den Abschiedszug, der vor einem Absperrband zum Halten kam. Dort stand in großen Buchstaben, was jeder dachte und anschließend sagte.
"Danke Martin“
Bericht von U.P
Alles Gute
W.N

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Hanse-Netz ohne DB Regio?!
Können wir nicht oder dürfen wir nicht? LNVG-Entscheidung fraglich

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter.

Quelle: MAZ.
Hannover Im Zusammenhang mit dem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren Hanse-Netz wird der DB Regio immer wieder ein angebliches Dumpingangebot unterstellt.

Ich kann Ihnen wiederholt versichern, dass wir kein Dumpingangebot abgegeben haben! Wir haben den Aufgabenträgern ein attraktives, solides und wirtschaftlich auskömmliches Angebot gemacht. Unser Angebot geht nicht zu Lasten der Mitarbeiter oder der Qualität. Die DB Regio hat zu vergleichbaren Konditionen mit anderen Bestellern bereits Verkehrsverträge abgeschlossen. Von einem Dumpingangebot war da nicht die Rede.
Wir können diese Entscheidung der LNVG nicht akzeptieren.
Ihre Manuela Herbort.

Nicht gut beginnt das Jahr 2010 für die DB Regio in Niedersachsen und Bremen. War man bisher bei Ausschreibungen zum Hanse-Netz der günstigste Anbieter.
Umso mehr erstaunt es deshalb, dass das Angebot der DB Regio AG genau deswegen ausgeschlossen werden soll. Aber nicht weil das Angebot günstig ist, sondern aus mehr oder weniger formellen Gründen! Die Ausschlussgründe erscheinen zudem extrem spitzfindig und haben keine Auswirkung auf den Preis und das Angebot.
Unter anderem wird der DB Regio vorgeworfen, die so genannte Auskömmlichkeit des Angebotes nicht ausreichend nachgewiesen zu haben. Aber genau diese Fragen der LNVG wurden im Vorfeld ausführlich beantwortet. Nur eine dieser Fragen wurde nicht schriftlich beantwortet: versammlung im Casino Die nach der Höhe der Rendite. Die Rendite ist eines der größten Betriebsgeheimnisse eines Unternehmens und braucht als solches nicht preisgegeben werden. Dazu wurde der LNVG ein Gespräch angeboten, das jedoch nicht angenommen wurde.
Die Entscheidung der LNVG kann die Regionalleitung nicht nach- vollziehen und wird sie nicht hinnehmen. Der von der DB Regio zwischenzeitlich eingereichte Nachprüfungsantrag soll die Recht- mäßigkeit des Verfahrens sicherstellen.

Manuela Herbort informiert die Mitarbeiter in Bremen Bild: Karl Eickmeier

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"Börsengang der DB"
"Bahn-Börsengang steht nicht mehr auf der Agenda"

Quelle: Süddeutsche Zeitung.
Minister Tiefensee im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung
Pleiten, Pech und Pannen bei der Bahn: Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee wirft Konzernchef Hartmut Mehdorn Fehlentscheidungen und Versäumnisse vor. Dem Börsengang erteilt er endgültig eine Absage - und damit auch dem Lebenstraum des Ersten Eisenbahners.

SZ: Herr Tiefensee, Streit um Ticketgebühren, angeknackste ICE-Achsen, jetzt noch eine Datenaffäre: Viel Freude kann die Bahn dem Verkehrsminister derzeit nicht machen.
Tiefensee:
Ganz so sehe ich es nicht. Es gibt eine Menge, das an der Bahn nach wie vor Freude bereitet, und wir haben in den letzten Jahren vieles erreicht. Aber es stimmt: Die Bahn macht leider zu viele negative Schlagzeilen.

SZ: Woran liegt das?
Tiefensee: Das liegt an der Konzernspitze, an der von ihr beschädigten Unternehmenskultur. Es liegt auch daran, dass offenbar ein Stück Realitätssinn verlorengegangen ist, etwa in Bezug auf die Bonuszahlungen für die Vorstände. Oder nehmen Sie die Schaltergebühr beim Ticketkauf, die letztlich zurückgenommen werden musste. Das hat dem Image der Bahn nicht gutgetan, und das gilt auch für das Image der handelnden Personen.

SZ: Sie meinen den Bahnchef, Hartmut Mehdorn?
Tiefensee: Ja.

SZ: Viele Parlamentarier haben zuletzt Zweifel an seinem Willen bekundet, die Affäre um die Ausspähung von Mitarbeitern aufzuklären. Haben Sie noch Vertrauen zu ihm?
Tiefensee: Mein Vertrauen ist nicht uneingeschränkt. Gerade der Briefwechsel der letzten Wochen und Monate stimmt mich nachdenklich. Da ist ein Brief von Mehdorn aus dem vergangenen Januar, der um Vertrauen wirbt und mir vorwirft, ich würde Medienberichte überbewerten. Aber schon eine Woche später stelle ich fest, dass an den Vorwürfen eine Menge richtig ist.
Ich erinnere mich ferner an den Briefwechsel im vorigen Sommer, als es um die Sicherheit der ICE-Achsen ging. Damals verlangte Herr Mehdorn von mir mehr Vertrauen in die Sicherheitsgarantien der DB AG. Ich sollte meine Behörde, das Eisenbahnbundesamt, auffordern, die Achsen seltener überprüfen zu lassen. Dann stellte sich heraus, dass das Gegenteil nötig ist, nicht weniger, sondern viel mehr Kontrollen der Achsen. Mehdorns Forderung verstieß gegen elementare Sicherheits-bedürfnisse, auch die der Bahnkunden. Und jetzt gipfelt es in dem ungeheuerlichen Vorwurf, dass zwei völlig unbescholtene und hochkompetente Ermittler, nämlich Frau Herta Däubler-Gmelin und Herr Gerhart Baum, mit gezinkten Karten spielen. Das ist in höchstem Maße ärgerlich.

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